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Akute oder subakute lumbale Radikulopathien wegen Diskushernien: konservative versus operative Behandlung (2015)

Das Swiss Medical Board hat in seinem neusten Bericht untersucht, ob eine Diskushernie immer operiert werden soll. Dabei kommt es zum Schluss, dass in der akuten Phase, sofern keine funktionell relevanten, motorischen Ausfälle und Beschwerden vorliegen, die konservative Behandlung einer Operation vorzuziehen ist. Wenn jedoch Erfolge nach ca. drei Monaten ausbleiben oder sich der Zustand verschlechtert, sollte ein chirurgischer Eingriff in Betracht gezogen und der Patient sorgfältig darüber aufgeklärt werden.